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Forschungsgruppe Diskursmonitor/Diskursintervention (Hrsg.): Politisierung des Alltags (2024, in Vorbereitung)

Häufig stehen vor allem die großen Institutionen, Themen und Verfahren der Politik im Fokus der Diskursforschung. Der vorliegende Band richtet den Blick hingegen auf die politischen Praktiken des kommunikativen Alltags: in der Familie, bei der Gestaltung von Gottesdiensten, in der Jugendarbeit, im Gesundheitswesen, in der Kommunalpolitik, im öffentlichen Straßenbild oder in Social Media.

Im Zentrum der einzelnen Beiträge stehen dabei drei Leitfragen:
(1) Mit welchen Formen, Praktiken oder Mikro-Techniken der strategischen Kommunikation werden Diskursakteure im Alltag konfrontiert und mit welchen Techniken ermächtigen sie sich selbst zu politischen Subjekten im Ringen um soziale Ordnung?
(2) Wie schlagen sich globale Krisen (Klimakrise, Corona-Pandemie, Kriege in der Ukraine, Angriff durch die Neue Rechte u. ä.) auf das diskursive Geschehen, die Aushandlung von Faktizitäts- und Sagbarkeitsbedingungen im Alltag nieder?
(3) Welchen Beitrag kann Diskursforschung zur Aufklärung über strategische Kommunikation im Alltag leisten bzw. welche Probleme ergeben sich daraus?

Die Beiträge aus Sozial- und Sprachwissenschaft, aus Forschung und Praxis, geben Einblicke in verschiedene politische Mikrokosmen, beschreiben gegenwärtige diskursive Kampffelder und illustrieren Zugänge zu ihrer empirischen Untersuchung.

Forschungsgruppe Diskursmonitor und Diskursintervention (Hrsg.)
Politisierung des Alltags.
Strategische Kommunikation in öffentlichen Diskursen

Siegen: universi 2024, 276 S., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-96182-178-5
Preis: 18,50 Euro